8. März

LIEBE FRAUEN, 

ALLES GUTE ZUM INTERNATIONALEN WELTFRAUENTAG!!!! :)
WIR SIND EINFACH UNBESCHREIBLICH. 
WIR VERSTECKEN UNSERE SENSIBILITÄT UNTER UNSERER STARKEN SCHALE, DIE ES GILT JEDEN TAG MEHR AUFRECHT ZU ERHALTEN. 
VON UNS WIRD SO VIEL ERWARTET. WIR SIND KOMPLEX. 
WIR SIND LIEBENSWERT. 

WIR SIND EBEN FRAU.

EIN TAG, DER LEIDER OFT UNBEACHTET IM SCHATTEN DES MÄNNERTAGS STEHT.
DRUM SEI ES UNS VERGÖNNT, DASS WIR UNS WENIGSTENS SELBST BEGLÜCKWÜNSCHEN, FÜR DAS, WAS WIR ALLES LEISTEN.

LADY' S, LASSEN SIE SICH IHRE PRALINE UND IHREN SEKT SCHMECKEN. 
SIE SIND TOUGH UND EINFACH FABELHAFT!

HERZLICHST, IHRE PIA KALM

Rosenkrieg




Wieder ist es soweit, und da heißt es erneut: „Möchtest du diese Rose?“
Der Bachelor ist ein Phänomen. Trash- Fernsehen vom Feinsten!
Ich selbst schaue mir am liebsten die Kleider der Frauen an. Raffinierte Schnitte, tolle Stoffe- wunderbar. Nicht zu vergessen: das „Gezicke“ des ganzen „Östrogen-Haufens“. Ein Traum! Frauen untereinander, gepaart mit Liebeswahn (oder was auch immer), ist „sozialer Sprengstoff“ der übelsten Sorte.
Der Bachelor- Mann (wie generell die Männerwelt), versteht nicht, warum eine Frau nicht einfach mal die gemeinsame Zeit genießen kann und schaut, was sich dabei ergibt, sowie womöglich entwickelt? Der Fokus liegt auf „Spaß haben“.
Frauen sind da ganz anders. Zumindest die Meisten.
Sie legen die Schienen Richtung „Beziehung“, „Nestbau“, „Liebe“ und „Absicherung“. Im urzeitlichen Modus: „Ich will meine Zeit nicht verschwenden! Wenn keine Zuneigung „herausspringt“, dann zumindest Karriere und Geld, Geld, Geld.“
Und dann liest man am Bahnhofskiosk von einer Kandidatin, die plötzlich Erfolg im Beruf hat, weil Silikonimplantate „Versteck Dich“ in ihrem Busen spielen. Ist doch alles nur Show.
Ein Geschäft unter dem Deckmantel der Liebe. Bitte anstellen! Das ist ja nichts Neues mehr!
Womöglich bekommen Frauen eher das Gesamtpacket (Liebe, Hingabe, Loyalität, Erfolg), wenn sich ihre Grundeinstellung ändert?
Je weniger sie darüber andeutet oder spricht, desto eher hat eine Frau womöglich eine Beziehung zu einem Mann?
Zeit ist niemals verschwendet, denn selbst schlechte Situationen haben bestenfalls einen Lerneffekt. Bis Sie den Einen oder die Eine gefunden haben, können Sie an Ihrem Lebensweg basteln.
Bei Frauen ist es doch so:
Je kompetenter eine Frau beruflich ist, desto weniger ist sie auf die Anerkennung eines „Lebensabschnittsgefährten“ angewiesen. Daraus wächst im Charakter Souveränität. Genau diese Eigenschaft, finden laut Statistik, die meisten Männer anziehend.
Eine Frau, die mit beiden Beinen fest im Leben steht, ein gesundes Selbstbewusstsein hat und zumindest meistens weiß, was sie will.
Und anstatt darauf zu hoffen, von irgendjemanden eine dämliche Blume in die Hand gedrückt zu bekommen, sollten Sie sich einfach selbst einen schönen Strauß gönnen!
Kalm‘ s Blumen- Story:
Janine war seit über einem Jahr Single.
Im Job stieg sie die Karriereleiter auf, und von ihren Kollegen wurde sie geschätzt. Janine war nicht „auf der Suche“, und trotzdem aufgeschlossen. Sie hielt einfach die Augen offen. Janine verwöhnte sich selbst mit leckerem Essen, Beauty- Nachmittagen und Blumen. Jeden Freitag kaufte Janine einen schönen Strauß. Als Markus zufällig in ihr Leben stolperte und er nach einiger Zeit bei Janine zu Besuch war, fiel ihm der Strauß Blumen auf. Er dachte, er hätte einen Konkurrenten, der ihr Blumen schenkte. Von da ab, genoss Janine größere Aufmerksamkeit von Markus. Als Geschenk bekam sie von ihm einen gigantischen, bunt- gemischten Blumenstrauß. Markus wollte den „vermeintlichen“ Gegenspieler überbieten. Aus den beiden wurde ohne Druck und ohne Verhandlungsgespräche, auf eine ganz natürliche Art, ein Liebespaar.
Janine bekam, wonach sie nicht offiziell gesucht hatte, und war glücklich darüber.
So kann es auch gehen.
Zuneigung muss die Chance bekommen zu wachsen. Die Kennenlernphase ist dafür notwendig. Ohne das Eine, ergibt sich das Andere auch nicht.

Herzlichst, Ihr „Blumenkind“ Pia Kalm

Raufasertapete

Haben Sie schon einmal renoviert?

Beim Renovieren geht es ja ans Verspachteln, Glatt schleifen, Tiefengrund aufbringen, Tapezieren, Streichen, Lampen aufhängen und Möbel auf Position bringen. Damit das „Wohnfeeling“ Perfektion erlangt, die Vollendung und Akzentsetzung mir diversen Dekorationsartikeln.

Ich hatte bisher vom Tapezieren keine Ahnung. Demzufolge, stellte ich mich besonders 
„Mädchen- mäßig“ an.

Meine Aufgabe war es, Tapentenbahnen auf passende Länge zu schneiden.

Hochmotiviert ging ich ans Werk. Das Tapetenmesser war allerdings nicht zu gebrauchen. Die Ränder der Tapete waren trotz größter Sorgfalt ausgefranst, das Tapetenmesser total stumpf.
Ich hatte mich satt.

„Das Messer ist doch S*****e! Ich würde es mal in eine Schleiferei geben!“ , beklagte ich mich lauthals.

In dem Moment bekam mein Renovierungshelfer einen Lachanfall. Als er sich wieder gefangen hatte, erklärte er mir, dass das Ende der Tapete etwas ausgefranst sein muss, damit man die Übergänge nicht sieht. Das ist alles so gewollt und das Messer sei in Ordnung.

Und wieder eine Bildungslücke geschlossen.

Sie sehen, man ist nie zu jung oder zu alt, um nicht doch wieder etwas Neues dazuzulernen. Und sei es noch so banal! Bestenfalls erweitern sich Ihre Fähigkeiten.

Die Belohnung: Ein schönes, neues Zimmer zum Wohlfühlen!


Herzlichst, Ihre Pia Kalm

Bitte ernte den Basilikum!


„Wie konnte die Menschheit nur zuvor ohne Suchmaschinen leben?“, diese Frage hat sich wohl schon jeder von uns gestellt.

Suchmaschinen sind das moderne „Orakel von Delphi“. Sie finden Antworten auf Fragen, die es ohne sie gar nicht gegeben hätte.

Muss man denn überhaupt noch irgendwas wissen, wenn Suchmaschinen alles rund um die Uhr „ausspucken“? Antwort: Besser wäre es. IQ ist schließlich keine Haarspülung.

Eine Suchmaschine ist zwar manchmal ganz praktisch, ersetzt aber nicht den Verstand.
Es folgt die Geschichte eines jungen Mannes, die auf wahren Begebenheiten beruht. 

Und die ging so...

Adam ist der Chefkoch unserer Geschichte. (*Name geändert)
Über eine Flirtcommunity machte Adam eine Bekanntschaft. 
Sie entsprach voll und ganz seinem Geschmack, was die Optik betraf. Nach einem anfänglichen Tastatur- Gebalze und einem kurzen Kaffeetrinken- Treffen, war er sich sicher, sie zu sich nach Hause einzuladen. Die neue Bekanntschaft von Adam genoss sichtlich seine ihr zukommende Aufmerksamkeit. Wie abgemacht, kam sie zu ihm zum zweiten Date. 
Er schlug einen gemütlichen Abend vor, bei dem beide zuvor gemeinsam etwas kochen. Adam hatte sich Nudeln mit Pesto- Sauce überlegt. Er hatte dieses Gericht schon viele Male zuvor für seine „Hausfreundinnen“ gekocht. Adam stellte seiner neuen Eroberung zwei Basilikumtöpfe vor die Nase und forderte sie auf, diese zu ernten. Sie wusste nicht, was sie machen sollte. 

Laut beschwerte sie sich: „Ich bin doch kein Bauer! Ich dachte, wir kochen hier?“ In diesem Moment schoss es ihm wie ein Blitz durch den Kopf. Ihre weiblichen Reize hatten ihn großzügig über ihr „Geplapper“ hinweghören lassen. Ihr Horizont reichte wohl nur bis zum Haarsprayregal. Mit dieser Aussage zog er es außer Betracht, sie dauerhaft an seiner Seite haben zu wollen. Sie hatte sich selbst ins Aus geschossen. Er schwieg darüber. 

Innerlich ärgerte er sich, wie sie so hübsch und doch zugleich so unbewandert sein konnte. Niemals würde Adam eine solche Person als seine feste Freundin bezeichnen- er hätte Angst sich mit ihr zu blamieren. Er erntete den Basilikum selbst, und sie schaute ihm beim Kochen zu. Nachdem beide zusammen gegessen hatten, landeten sie im Bett, schließlich war sie ja nun da. Sie dachte, es wäre der Anfang einer Beziehung. Am nächsten Morgen durfte sie ohne Frühstück ‚abtreten‘. Beide sahen sich nie wieder.

Er tut so, als wüsste er was. Sie gibt zu, dass sie nichts weiß. 

Es lohnt sich immer, einem Menschen richtig zuzuhören und Fragen zu stellen. Um auszuschließen, womit wir es zu tun haben, müssen wir lernen, uns auch mit unserem Gegenüber auseinanderzusetzen. Echtes Interesse lohnt immer. Das meiste Wissen erlangen wir durch Lernen, Erfahrungen und die Umsetzung in die Praxis.
Ob nun dieses Szenario oder andere. Durch Halbwissen werden sich Enttäuschungen immer Wiederholen, egal ob mit oder ohne Suchmaschine.

Klug zu sein, kann verdammt sexy sein- zum richtigen Zeitpunkt.

Herzlichst, Ihre Pia Kalm, die weiß, wie man einen Basilikum erntet. :)

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