Wie eine Kolumne die Erotikwelt verwirrte… What the f**k!?



Freitag, 17. August. 

Ein plötzlicher Besucheranstieg meiner „frisch“ gestarteten Seite machte mich neugierig.
Woher kommen meine Leser und wie sind diese auf meinem Blog gekommen?

Ein Blick in die Publikumsstatistik von Blogspot hat das Geheimnis offenbart. 

Meine Kolumne “Der Leck- Schreck” ,vom 13. August, sorgte für Irritation und Verwirrung.
Statt „lyrischer Genüsse“, suchten einige meiner Leser eher nach anderen „Ergüssen“.

Pikant. 

Ich weiß nicht, was jene Personen in die Suchleisten der großen, weiten Internet- Welt eingegeben haben. Sie können sich sicherlich bestens die verwirrten Gesichter jener Menschen vorstellen, die auf der Suche nach wohlgeformten Körpern, verpackt in hübschen „Bild- Ton- Aufnahmen“ waren, und stattdessen auf meiner Seite gelandet sind.

“Häh? Das sind doch viel zu viele Buchstaben! Wo sind denn hier die Videos?”

Es tut mir Leid.
Es war nicht mit Absicht, ehrlich.

Sehen Sie es als eine Art Horizonterweiterung, denn Leben ist, was passiert, wenn etwas vom Plan abweicht.

Herzlichst, Ihre Pia Kalm

Freundschaftsstacheldraht, Teil 2





Vielleicht erkennt man das echte Gesicht eines Freundes wirklich immer erst in ernsten Situationen. Nur in diesen Momenten zeigt sich der sogenannte Freund, von der „Ich- hab- jetzt- die- Fäden- in- der- Hand- Seite“.

Meist ist es da schon zu spät. 
Da kann es also durchaus dazu kommen, dass ihre Freundin sich an ihren Freund rangemacht hat und um die Situation auszukosten. Sie lässt Sie im Glauben, alles wäre in Ordnung. Schließlich möchte man die Vorteile nach wie vor aus der "Freundschaft" zu ziehen und keinen unnötig verletzen.
Wu- hu. 

Es soll auch Freunde geben, nennen wir sie Intriganten, die durch ein Geschick- gespinntes Lügenkonstrukt ihren eigenen Freundeskreis gegen sich selbst aufbringen, damit der Intrigant als gefeierter Held dasteht.

“Für meine Freunde würde ich alles tun!”, ist so ein Satz, den man öfters von diesen Menschen zu hören bekommt.

Sei ein guter Freund oder lass es, aber betone es nicht ständig. Ein Freund hebt sich niemals in den Vordergrund, sondern stützt dich im Hintergrund. 
Ganz einfach.

So kann es gehen im Leben. 
Wir müssen ständig Freund von Feind unterscheiden und die Tarnung der Feinde wird immer besser. So eine Art von falschen Freunden ist vergleichbar mit einem Parasit.

Sie haben keine Vorstellung von einem menschlichen Parasiten?

Parasiten suchen sich einen Wirt, an dem sie wachsen können. Mit ihrer Dominanz wollen sie Handeln und Denken, der sich im Umfeld befindlichen Menschen beeinflussen. Sie akzeptieren keine andere Meinung, sondern wollen, dass nichts ohne sie läuft und alle Informationen ihnen zugetragen werden. Im Grunde können Sie als „Wirt“ stolz auf sich sein!

Sie können nichts Gutes an dieser Begebenheit entdecken?

Ein „Wirt“ zu sein setzt voraus, dass Sie größer und stärker sind. Ein menschlicher Parasit weiß also nicht weiter, und versucht durch sein neidisches Verhalten Sie kleiner zu machen als Sie sind, um selbst besser da zu stehen.

Lassen Sie sich von solchen Kleingeistern nicht die Größe, und vor allem, die Nerven und Energie stehlen! An das Gute im Menschen zu glauben ist prinzipiell eine Tugend. 
Irgendwann gilt es, Grenzen zu ziehen, wenn man erkennt, dass einige Freunde einfach nur „Energieräuber“ sind und man sich selbst nicht mehr weiterentwickeln kann. Genau dann steht eine Freundschaft Sill. 

Da Neid sich hart erkämpft werden muss, besitzen Sie etwas, welches der andere auch will. 

Jeder von uns war schon mal neidisch auf den anderen. 
Und jeder von uns trägt etwas in sich, was wiederum Neid erzeugt.

Ich zum Beispiel war eine Zeit lang neidisch auf meinen Kumpel. Er hat eine innere Stärke und Zuversicht, die ich immer bewundert habe. Ich habe an mir gearbeitet und habe sie jetzt auch.

Wissen Sie, woran ich es erkannt habe? 
Eine ehemalige Freundin war neidisch darauf, dass…

Neid hat also immer was mit Bewunderung zu tun.

Was können Sie aus diesem Gefühl machen, nach dieser Kolumne?

Bewundern Sie weiter andere Menschen und arbeiten Sie an sich, wie auch ich es ein Leben lang tun werde, denn Bewunderung ist unser Antrieb.

Herzlichst, Ihre Pia Kalm


Freundschaftsstacheldraht, Teil 1








Wer Freunde hat, ist klar im Vorteil, würde man wohl meinen.

Es ist immer jemanden da, der einem die Zeit im Einkaufszentrum vertreibt und auch dabeisitzt im Kinosaal, sowie in die nahe gelegene Disco mitgeht.

Aber die Welt dreht sich nicht um eine Discokugel. 
Eine echte Freundschaft beinhaltet so viel mehr als das!

Eine wahre Freundschaft bedeutet, ein guter Ratgeber zu sein, wenn es gebraucht wird. 
Ein guter Freund muss aber auch in der Lage sein, zugeben zu können, dass er keinen blassen Schimmer hat und sich lieber heraushält. So macht er es wenigstens nicht schlimmer.

Freundschaft ist, dem anderen Luft zum Atmen zu lassen und nicht ins Kreuzverhör zu nehmen und jede Begebenheit aus das Kleinste zu hinterfragen. 

Echte Freundschaft (JETZT KOMMTS!) ist Wertschätzung.

Gehen Sie in sich und fragen sich selbst, ob Sie wirklich jeden einzelnen ihrer Freunde aufrichtig akzeptieren und respektieren! 
Wussten Sie, dass mittlerweile der Begriff “Frenemy” existiert? Der Begriff kommt aus dem englischen und bedeutet übersetzt eine Mischung von Freund und Feind.

Vielleicht sind die Freunde, die wir haben nur so gut wie wir selber sind, denn sie alle sind ein Teil unserer Persönlichkeit.
Sonst gäbe es ja nicht den bekannten Spruch: ”Zeig mir deine Freunde und ich sag dir, wer du bist!”
Natürlich muss man nicht alles gut heißen, was der andere so anstellt. Aber zu ihm stehen sollten sie dennoch, wenn es ein echter Freund ist, oder?

Im Grunde können wir die Qualität unserer Freundschaften verbessern, wenn wir selbst bessere Freunde werden.

Alles baut sich aufeinander auf, wie ein Dominoeffekt.

Herzlichst, Ihre Pia Kalm

 


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